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Arber Radmarathon ::von Gaby und Anja::

arber_radmarathonKlingelingeling… 4:50 Uhr. Eigentlich noch viel zu früh zum Aufstehen, aber Gaby kommt bald und dann geht’s los zum Arber Radmarathon. 109 km und 2300hm mit dem MTB (G-Tour). Leider kommt sie zu spät, aber dafür konnte ich schon Kontakte beim ebner knüpfen.
Schon die Parkplatzsuche wird für uns zum Marathon mit Ziel im Halteverbot.
Immerhin machen wir beim Radlerfrühstück alles richtig und gehen frisch gestärkt zum Startbereich. Plötzlich der Startschuss… wie jetzt, warum fahren die denn nicht…es sind nur noch grüne Männchen um uns, die eigentlich gar nicht unsere Tour mitfahren. Also heißt es durchquetschen und los geht’s.

los gehts

Die ersten 30km legen wir in einer „Wahnsinnszeit“ von knappen drei Stunden zurück. Dabei ging es rein gefühlsmäßig nur bergauf und war an gewissen Matschbergen von einer Wandertour nicht mehr zu unterscheiden. Sogar die harten Kerle um uns müssen den Anstieg schiebend erklimmen. Trotz allem schon hier Gabys erstes Highlight, wir haben fahrend bergauf zwei Männer überholt. Der Tag kann nur gut werden…
Nach der Verpflegungsstation geht’s wieder nur bergauf. So langsam überkommen uns erste Zweifel, ob wir mit unserer „Höllengeschwindigkeit“ überhaupt rechtzeitig im Ziel ankommen.
Bei Kilometer 40 dann die entscheidende Frage: große oder kleine Tour? mit dem Ergebnis: wir quälen uns. Und nun sind Gaby und Anja auf sich allein gestellt. Nur noch vereinzelt überholen uns ein paar Nachzügler der G-Tour.

Polizeikontrolle

Nach 60km dann Polizeikontrolle. Zum Glück sind wir nüchtern;) Man kündigt uns an, dass die nächste Verpflegungsstation in 5km kommt. Wird auch Zeit.
20km später ist allerdings immer noch kein Essen in Sicht. Haben wir uns womöglich verfahren? Mittlerweile wechseln wir uns beim Radschieben ab, nach dem Motto „wer sein Rad liebt, der schiebt“. Gaby bergauf und Anja bergab;) Zwischendrin kommen die ersten Ermüdungserscheinungen und Anja sucht sich im Matsch ein schönes Plätzchen zum kurzzeitigen Hinlegen…
Wir landen im idyllischen Ort „Stall“, das aus sage und schreibe EINEM Hof besteht. Dort erklärt uns dann ein älterer Herr, dass hier wohl ein Radfahrer die Wegmarkierungen aus dem Boden reißt und wegwirft. Wie jetzt? Waren wir nun doch zu langsam?
So folgen wir unserer weiblichen Intuition und fahren mal bergab, ohne zu schieben, ist ja nur Straße;) Da aber absolut kein blauer Pfeil mehr zu finden ist, rufen wir beim BRK an, aber auch dort kennt man „Stall“ nicht. Genervt stärken wir uns mit ein paar Jogger-Gums, um für alle weiteren Schiebeeinheiten gerüstet zu sein. Plötzlich entdecken wir ein Schild „Bernhardswald“ und ein Licht geht uns auf, Anja hat dem BRK die Route rückwärts vorgelesen;) nun kommen auch wieder blauen Pfeile. Wir sind wieder auf Kurs.

Das Ziel

Bei Kilometer 90 dann der letzte Stopp im Biergarten. Dort entdecken wir unsere Leidensgenossen der G-Tour. Nun werden nochmal alle Energiereserven mobilisiert und nach weiteren 10km reinem Radfahren ohne Scheiben und Bremsenzerquetschen ist der Dultplatz wieder in Sicht. Wir überholen auf der Zielgeraden noch ein paar Rennradfahrer und kommen nach knappen 7 Stunden Fahrzeit im Ziel an.
Zwei glückliche und um 3000kcal leichtere Damen holen sich nun ihre hochverdienten Trikots ab.
Doch die Missgeschicke nehmen noch kein Ende. Beim Versuch, die Räder abzuspritzen versucht Gaby Anja tatkräftig beim Schlauchaufdrehen zu unterstützen. Leider haben wir das Prinzip vom Wasserschlauch nicht so ganz durchdrungen und Gaby hält zwei Schlauchteile in der Hand. An für sich ja praktisch, weil davor gar kein Wasser kam, aber wie stoppen wir nun das Wasser? Mit vereinten Kräften basteln wir den Schlauchkopf wieder zusammen. Wir sind ein Team ;-)
Ausklingen lassen wir den Tag im Westbad, allerdings ist es schon anstrengend genug, sich im warmen Becken über Wasser zu halten, also fällt das Schwimmen ins Wasser…
Somit hatten wir dank laufstilanalyse.de einen unvergesslichen Tag, denn ohne Ralf hätten wir uns nie kennengelernt und es wäre keine so tolle Sportfreundschaft entstanden. Bei laufstilanalyse.de ist halt auch das Miteinander und die Geselligkeit wichtig! Super wie wir finden :-)
Und unser Fazit: Das machen wir wieder!!!

Gaby und Anja

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