Start Athleten Trainings - Blog Wenn die Planung punktgenau passt... ::von Wolfgang::

Wenn die Planung punktgenau passt... ::von Wolfgang::

...dann kann man an einigen Tagen Leistungen erbringen, die an den restlichen Tagen im Jahr nur Wunschdenken sind, so geschehen gestern beim Triathlon in Kallmünz. Da ich im Februar und März dieses Jahres nur sehr wenig trainieren konnte, hatte ich eigentlich meine ambitionierten Ziele für Juni schon etwas aufgegeben, auch weil ich mich Ende März völlig ohne Form fühlte und eigentlich meine Leistungswerte von Anfang Januar überhaupt nicht mehr erreichen konnte. Hab da dann etwas mit der Trainingsplanung gehadert, weil ich mir dachte im April richtig viel trainieren zu müssen, um doch noch in Schwung zu kommen.  Aber die Planung hielt weiterhin die Umfänge im unteren Bereich und bis auf die regelmäßigen Laufintervalle war die Belastung auch sehr gering. Nachdem ich dann mit dem 10km-Lauf in Kallmünz und dem MRRC Triathlon vor allem läuferisch noch nicht wirklich zufrieden war, waren für mich meine Ziele über die Olympische Distanz nur noch Utopie.

zielfoto

Durch das Know-how unseres laufstilanalyse.de-Trainers, der mir dann wieder versicherte, dass ich doch eigentlich ganz gut drauf bin, wurde ich dann bestärkt und begann meine GA1 Einheiten im Mai mit deutlich höherer Intensität zu fahren. Genau diese Einheiten haben mir dann nen richtigen Schub verpasst, den ich dann in Steinberg schon auf der Radstrecke abrufen konnte und schließlich auch in Kallmünz. Phänomenal war für mich eigentlich die Planung der Laufintervalle, hatte ich doch am Anfang so dermaßen Probleme damit das Tempo über die Intervalle hoch zu halten. Seit Mitte Mai konnte ich dann das anvisierte Tempo weitgehend lockerst abrufen. Auch in Steinberg bei der Sprintdistanz fühlte sich das Lauftempo schon mehr nach meinem 10km-Tempo an, sodass ich da nicht alles auf die Laufstrecke bringen konnte, aber ein gutes Gefühl für Kallmünz entwickelt habe.

 

Zum Rennverlauf in Kallmünz:

Schwimmen: sehr solide (ähnliche Zeit wie letztes Jahr als Staffelschwimmer, aber viel kontrollierter)

Rad: wahnsinnig gut, konnte da dauerhaft richtig Druck entwickeln und war wahnsinnig überrascht, als ich erkannte welch gute Radfahrer sich da in meiner Umgebung aufhielten und wie „leicht“ es mir an diesem Tag fiel das Tempo mitzugehen. Am Ende der Zweiten Runde spürte ich dann langsam das hohe Tempo und reduzierte etwas die Intensität ohne einen wirklichen Einbruch zu haben.

Lauf: Hier war die Angst schon relativ groß dann von den guten Läufern völlig überrannt zu werden, aber nachdem mal die ersten 5 Läufer in den ersten 3km an mir vorbeigezogen waren, kam niemand mehr an mir vorbei. Beim Lauf konnte ich dann absolut von den Intervallläufen im Frühjahr profitieren, so dass ich genau dieses Intervalltempo am Stück abrufen konnte und meinen Lauf sehr konstant gestalten konnte, wodurch ich meine 10km Zeit deutlich steigerte.

Fazit:

Hab das von mir gesteckte Ziel zu 100% erreicht....... Hätte nicht gedacht dieses Ziel mit so wenig Radkilometern erreichen zu können und bin mal wieder völlig zufrieden mit der Planung und Betreuung innerhalb der laufstilanalyse.de. Was ich außerdem als sehr lohnenswert erachte, ist die Entwicklung eines super Gefühls für den eigenen Körper, das ich, bevor ich mit dem Ausdauersport begann, noch nicht besessen habe.

 

Ausblick:

Jetzt freue ich mich noch auf die überlange Radstrecke im Rahmen des Erdinger Triathlons und starte dann mit einem umfangreichen Grundlagentrainingsblocks für mein Hauptziel dieses Jahr in den Französischen Alpen... hoffe auch da wieder so positives davon berichten zu können! À bientôt.

 

 
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