Start Athleten Trainings - Blog Hawaii Qualifikation ::von Hans::

Hawaii Qualifikation ::von Hans::

Kurz vor dem Schwimmstart, die schwedische Nationalhymne und als danach noch volle Dröhnung, David Guetta mit Lovers on the Sun gespielt wurde (geiler gehts nicht!!) stürzte sich die Meute ins Wasser.

Beim Schwimmen in der baltischen Ostsee stellt sich nicht die Frage, ob man einen Neo tragen darf. Es ist für jeden Athleten Pflicht.
Da ich nach 1Stunde Schwimmen im Mainburger Freibad, ohne Quallen und Seegang, bei 24Grad Wassertemperatur, schon kurz vorm erfrieren bin, legte ich keinen Einspruch ein.

Als es beim Radfahren so richtig lustig wurde, mit Platzregen und heftigen Windböen stand mein aufgemotzter Drahtesel leider ;-) schon wieder in der Wechselzone und ich ging zum laufen.

Hans

Für alle die es nüchtern wollen, anbei der Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung:

16.08.2014 Ironman Schweden:
Diesen Langdistanztriathlon gibt es schon seit vielen Jahren. Seit 2012 ist es ein offizieller Ironman und es werden 50 heißbegehrte Startplätze an die besten Alterklassenathleten für die Ironmanweltmeisterschaft auf Hawaii vergeben.


Mit einer Zeit von 9:40:35 belegte ich den 64. Gesamtrang von 2346 Athleten, darunter 32 Profitriathleten.
In meiner Altersklasse war dies Platz 4 und damit erneut die direkte Hawaii-Qualifikation.
Schwimmstart um 7:00 Uhr für die ersten 3,8 km dieses Tages, nur erlaubt mit Neoprenanzug,wegen der rauen Bedingungen in der
baltischen Ostsee, mit einer Zeit von 1 Stunde 2 Minuten.
Weiter auf dem Rad über die 6 Kilometer lange Ölandbrücke auf die gleichnamige Insel Öland.
Auf einer flachen aber sehr windigen Radstrecke ist es wichtig,sich so klein wie möglich zu machen, um den Wind wenig Angriffsfläche zu bieten.
Nach 5 Stunden und 2 Minuten erreichte ich die Wechselzone in Kalmar.
Beim Marathon waren 3 Runden mit ca. 14 Kilometer zu laufen. Immer wieder durch die wunderschöne Hafenstadt Kalmar.
Das Wetter, das zu Beginn des Wettkampfes noch sehr gut war, wurde immer schlechter
Und es gingen heftige Schauer mit starken Windböen herab.
War ich froh, nicht mehr auf dem Rad zu sitzen.
Nach einer Laufzeit von 3Stunden 30 Minuten dann endlich die ersehnte Zielgerade.

Noch ein paar Worte zur Gastgeberregion Kalmar und Öland in Südschweden.
Die gesamte Region ist absolut begeistert von diesem Sportevent.
Ab den frühen Morgenstunden sitzen die Schweden vom Kleinkind bis zu Großmutter neben der Wettkampfstrecke.Ausgerüstet mit Gartenstühlen,Grillzeug und diversen Getränken, wird wirklich jeder Athlet , egal welche Nationalität, frenetisch angefeuert.
Sogar als das Wetter deutlich schlechter wurde , schienen die Menschen nicht weniger zu werden.
Der Bürgermeister der Stadt Kalmar hielt bei der Eröffnungsfeier eine Rede, bei der er betonte,
wie glücklich und stolz er ist einen so großartigen Wettkampf in dieser Region zu haben.

Noch einen schönen Gruß an die Verantwortlichen des Ironman Regensburg.
So kann man ein Land und eine Stadt in der weltweiten Öffentlichkeit auch präsentieren! Ich war jedenfalls von der Gastfreundschaft begeistert.

Hans

 
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