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Ironman 70.3 Sieg ::von Klaus::

 

Ironman 70.3 Sieg von Klaus

 

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Beim Schwimmen ist die Tochter sogar schneller

Klaus und Julia Rohracker finishen Halb-Ironman in Zell am See – Der Papa gewinnt die M 55, lehnt aber WM-Startplatz ab

Einen hochkarätigen – und zugleich höchst erfolgreichen – Härtetest mit Blick auf seinen Start beim Hawaii-Ironman hat Klaus Rohracker hinter sich gebracht. Beim "Ironman 70.3" in Zell am See/Kaprun gewann der ausdauerstarke Senior vom SV Gendorf Burgkirchen die Altersklasse M55. Auch seine Tochter Julia bewältigte den Triathlon-Wettkampf im Salzburger Land. Dass sie dabei im Schwimmen sogar schneller war, hat den Papa durchaus ein bisschen gewurmt.

1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen mussten bei diesem Halb-Ironman absolviert werden – das entspricht in Meilen der namensgebenden Gesamtdistanz dieser Veranstaltung (70,3). Klaus Rohracker brauchte dafür 4:55:13 Stunden. Tochter Julia folgte im Ziel mit einer Endzeit von 5:45:55 gut 50 Minuten später.

Beim neu eingeführten "Rolling-Start", bei dem im Abstand von zwei Sekunden jeweils zwei Athleten ins Wasser gelassen werden, gingen die Rohrackers gemeinsam in den Schwimmwettkampf. Bei etwa 20 Grad im Zeller See brauchte Papa Klaus 35:46 Minuten, was er "nur einigermaßen okay für mich" fand. Julia Rohracker war bereits nach 34:43 – und damit eine gute Minute eher – wieder zurück an Land.

"Meine Tochter darf mich immer schlagen", nahm’s der Papa sportlich, zumal er die Kräfteverhältnisse schon sehr bald wieder zurechtrücken und auf dem Rad davonziehen konnte. Der Kurs ist ja "berüchtigt für den 13km langen Anstieg nach Dienten am Hochkönig und zum Filzensattel auf 1280m", wie Klaus Rohracker schildert. Die anschließend folgende Abfahrt sei rasant und wegen der vielen Kurven zum Teil gefährlich. Sie wurde nach seinen Worten "auch heuer wieder einigen Athleten zum Verhängnis", aber "wir blieben von Stürzen und Pannen verschont". Sein Trainer Ralf Preissl hatte ihm die Vorgabe gemacht, "flott über der Berg" zu kommen, was Klaus Rohracker auch gut gelang. Nach 2:42:50 Stunden im Sattel ging’s in die Laufschuhe. Beim Halbmarathon blieb er in 1:29:02 glatt unter der 1:30er-Marke. "Das Laufen auf der welligen Strecke ging wie gewohnt gut", berichtet der 55-Jährige. Bei schwülheißen Temperaturen sei es auch vom Wetter her "ein guter Test für Hawaii" gewesen. Wobei Rohracker ahnt, dass die Bedingungen trotz allem "nicht mal annähernd" mit denen vom legendären Langdistanz-WM-Ort Kona vergleichbar waren.

"Alles in allem war es wieder ein sehr toller Wettkampf", so sein Fazit. Durch den Altersklassensieg gelang Rohracker übrigens die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im "Ironman 70.3", die nächstes Jahr in Chattanooga (US-Bundesstaat Tennessee) stattfinden wird. "Diesen Slot habe ich allerdings nicht angenommen", sagt der Burgkirchner. Begründung: Er sei "für 2017 schon verplant".

 

Julia Rohracker schaffte es nach 3:06:45 Stunden auf dem Rad und 1:55:40 beim Laufen noch unter die besten zehn in ihrer Altersklasse. Platz 9 in der W25 stand letztlich für sie zu Buche. Die studierte Sportwissenschaftlerin, die bei "adidas" im Management arbeitet und wenige Tage vor dem Rennen 25 wurde, konnte mit diesem Abschneiden ebenfalls bestens leben.

 
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