Start Athleten Trainings - Blog Schwimmtraining, wie man es richtig macht!

Schwimmtraining von :: Andreas Aschenbrenner ::

wie man es richtig macht (oder wie es richtig Spaß macht)

Kurzes Einschwimmen, „wischiwaschi“ Techniktraining und dann Intervalle, alles natürlich immer so schnell es geht und Hauptsache das Trainingstagebuch füllt sich am Ende des Tages mit vielen Kilometern. Das Ganze 3mal die Woche von November bis August und natürlich immer die Gelegenheit nutzen dem Kollegen zu zeigen wie viel Potential noch in ihm steckt! … Wer kennt es nicht, das Schwimmtraining eines Triathleten!

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Mittlerweile sollte doch jedem ambitionierten Sportler bekannt sein, dass sich das Trainingsjahr eines Ausdauerathleten in unterschiedliche Perioden einteilt, das Motto „viel hilft viel“, hilft doch

sowieso nicht viel, stattdessen werden die Wintermonate genutzt um an Grundlage, Technik, Motorik und Kraft zu arbeiten, Tempoläufe oder Intervalle auf der Bahn haben im Dezember und Januar noch gar nichts verloren.
Schwimmen ist doch auch Ausdauersport, deshalb stellt sich mir jetzt die Frage, muss denn dann nicht auch beim Schwimmtraining eine gewisse Periodisierung der Trainingsinhalte stattfinden? Macht mich denn die ständige „Bolzerei“ überhaupt schneller? Muss ich denn schon im Dezember 5km im Becken verbringen?

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Das Schwimmseminar am Sonntag mit Anton Held hat der Gruppe eindrucksvoll bewiesen, das ich mit meinen Zweifeln doch nicht so verkehrt gelegen hab.
Vor allem der Ausbau der Grundlagenfähigkeiten und das Techniktraining muss Kernpunkt jeder Einheit in den Wintermonaten sein. Techniktraining bedeutet nun mal das Erlernen der richtigen TECHNIK, hier haben also Schnelligkeit und km überhaupt nichts verloren. Allein die saubere, konzentrierte Ausführung jeder Übung bringt den Schwimmlaien einen kleinen Schritt weiter nach vorne.
Schlechte Schwimmer können sich oft nur schwer etwas darunter vorstellen wenn von „Wassergefühl“ oder „Wasser fassen“ die Rede ist. Unzählige Schwimmbibeln oder Youtube Videos vermitteln nur sehr schwer diese optimale „Wasserlage“. Und da in den meisten Schwimmbecken nun mal keine Spiegel an den Wänden angebracht sind, kann man sich nicht mal selber kontrollieren. Die allgemeinen Floskeln „wies richtig gemacht wird“ helfen also meist nicht viel weiter.
Genau aus diesem Grund ging Anton Held auf jeden Teilnehmer individuell ein, begleitete ihn am Beckenrand und machte dann auf seine (gröbsten) Fehler aufmerksam. Das jeder Schwächen hat ist uns allen natürlich bewusst, deshalb war es auch noch viel wichtiger das er uns auch die richtigen Technik- Übungen vermittelte, um genau an diesen Schwächen in Zukunft arbeiten zu können. Das Schwimmseminar hat unsere Erwartungen genau getroffen und noch im Seminar konnten wir erste Versuche unternehmen, diese oft über Jahre eingeschliffenen Fehler durch akribisches Techniktraining auszumerzen.

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Dem ausführlichen Praxisteil folgte im Anschluss die Theorie, hier wurden die geleerten Kohlenhydratspeicher wieder gefüllt, Technikübungen noch mal wiederholt und an einem Beispiel die individuellen Tempovorgaben für WK, GA1, GA2 Trainings bestimmt. „Done“ füllte neben der Beantwortung unzähliger Fragen, auch noch den zweiten Abschnitt im Trainingsjahr (März, April, Mai) mit Leben, bei dem jetzt am Wettkampftempo gearbeitet werden muss. Nach Aushändigung der Trainingspläne zog die sichtlich bediente Gruppe mit dem Optimismus von Dannen, durch gezieltes Schwimm-Technik-Training und vernünftige Grundlagenarbeit auch in der ungeliebten „ersten Disziplin“ Fortschritte zu machen um rechtzeitig zu Beginn der Triathlonsaison mit neuem Wassergefühl an den Start gehen zu können!

Der Dank aller Teilnehmer geht an Ralf Preissl, der mit seinem wie immer nicht enden wollenden Engagement, mit Anton Held einen perfekten Partner an seiner Seite hat, der für jeden vermeintlich noch so hilflosen Nichtschwimmer die passenden Korrekturen parat hatte!
Nicht nur heute hat sich wieder mal bewiesen, dass das Training mit Ralf wirklich außerordentlich viel Spaß macht. Bei ihm steht das Miteinander im Vordergrund und Gruppentraining wird trotz unterschiedlicher Leistungsniveaus für jeden Athleten sinnvoll gestaltet. Seinem Motto „Smart Training, Maxx Freshness“ folgend, richtet er nach wöchentlicher Trainingsauswertung die neuen Trainingsinhalte je nach Zeitbudget, gesundheitlicher Verfassung und privater Bedürfnisse perfekt auf den Athleten aus!
Genau dieses positive Vertrauensverhältnis ist Grundlage für die Verwirklichung sportlicher Ziele!

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