Start Athleten Trainings - Blog Standortbestimmung 1 ::von Thorsten::

Standortbestimmung 1 ::von Thorsten::

Nach dem, aufgrund meiner äußerst schlechten Verfassung, etwas zähen Start ins Wettkampfjahr 2011 sollte mit dem Sulzbach-Rosenberg Duathlon und dem Amberger City-Triathlon eine erste aussagekräftige Standortbestimmung erfolgen.
Die persönliche Bestleistung beim Frühjahrslauf Kallmünz machte mich relativ zuversichtlich auch in Sulzbach wieder eine gute Leistung abliefern zu können und so setzte ich mir das (für mich sehr ambitionierte) Ziel unter 2:10 zu kommen.

Duathlon Sulzbach-Rosenberg

faltermeierKurz vor dem Start hat mir der Sulzbach-erfahrene Ralf nochmal wertvolle Tipps zur Strecke gegeben (über 650hm) und empfohlen, die Meute erstmal ziehen zu lassen und nicht zu früh Gas zu geben. Etwas verunsichert platzierte ich mich daher nach dem Start erstmal im hinteren Drittel des Feldes und wurde auch ein paar mal überholt. Bei km 3,5 kam jedoch ein Anstieg, der, wie prognostiziert, schon den ersten meiner zu euphorischen Mitstreiter den Zahn zog. Der weitere Streckenverlauf kam mir sehr entgegen, so dass ich meine vernachlässigte Pace ordentlich erhöhen und mich schon Richtung Mittelfeld vorarbeiten konnte.

Nachdem ich auch auf den ersten Radkilometern weiter Plätze gutmachen konnte, kündigten sich jedoch bei den Anstiegen,  schon wie im letzten Jahr mehrmals, leichte Wadenkrämpfe an. Diese veranlassten mich zwar, es etwas ruhiger angehen zu lassen, verhinderten aber nicht, dass ich auf dem letzten Rad-Kilometern noch einmal drei Mitstreiter überholen konnte.
Auf der 2. Laufstrecke erhielt ich von einem dieser drei jedoch ordentlich Kontra, als er locker an mir vorbei zog, knappe 30m zwischen uns brachte und damit klar machte, was Sache ist. Da ich jedoch, trotz der “Krampf-Situation”, noch über erstaunlich lockere Beine verfügte, beschloss ich, an ihm dranzubleiben. Nachdem der Abstand ein paar Minuten konstant geblieben war, konnte ich mich sogar wieder bis auf gleiche Höhe an ihn heranarbeiten und beschloss, aufs Ganze zu gehen und ihn zu besiegen. Nachdem ich ihn überholt hatte, konnte er tatsächlich nichts mehr nachlegen und ich lief mit einer Zeit von 2:12:26 als insgesamt 35. ins Ziel.
Zwar konnte ich meine angepeilte Zeit nicht realisieren, jedoch war ich aufgrund des erfolgreichen “Zweikampfs” mehr als zufrieden und auch die Tatsache, die Vorgaben von Ralf befolgt und dafür mit permanenter Steigerung (Platzierungen bei den Splits: 44/35/26) belohnt worden zu sein, stimmte mich positiv.

 
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