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Standortbestimmung 2 (Triathlon Amberg) ::von Thorsten::

faltermeier

Eine Woche später traf ich einen Teil der Jungs in Amberg wieder, allerdings unter schlechteren Vorzeichen: Der Wettergott hatte einen Temperatursturz befohlen und Neos waren im 50m-Becken verboten - Wassertemperatur 22,8 Grad. Auf der einen Seite eigentlich gar nicht so schlecht für mich, da ich ja grundsätzlich mit thermischen Problemen (v.a. im Neo) zu kämpfen habe, auf der anderen war Schwimmen die große Unbekannte in meiner (natürlich zuvor wieder) erstellten Planung und ohne Neo waren meine geplanten sub 2:30 noch schwerer zu erreichen.

Natürlich habe ich vom Ralf wieder wertvolle Tipps zur Renneinteilung bekommen und wie der einzige Anstieg der Strecke am Besten zu bewältigen sei, ohne am Ende mit leeren Beinen dazustehen.
Ab der dritten Welle zeichnete sich ab, dass ein Teil der Athleten große Probleme damit hatte, die angegebene Zielzeit zu erreichen, so dass ich ganz froh war, das Wasser nach nicht ganz 30 Minuten in guten Zustand zu verlassen. Die Umstellung aufs Radfahren klappte problemlos und im Gegensatz zu Sulzbach hatte auch ich keinerlei Probleme mit Krämpfen am Anstieg. Jedoch musste ich feststellen, dass ich gegen die gut trainierten Aero-Fahrer einfach noch viel zu schwach bin - ein ums andere mal musste ich aufstecken und die Konkurrenz ziehen lassen, um nicht unnötig Kraft für den Lauf-Split zu vergeuden. Der kam dann auch nach etwas über einer Stunde auf dem Rad und war hervorragend. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Wettkämpfen hatte ich beschlossen, ohne meinen Garmin und damit ohne kontollierte Pace, sondern nur nach der Herzfrequenz zu laufen. Das sollte sich auszahlen. Ohne die mentale Blockade “Pace” im Kopf lies ich einfach laufen und überquerte nach 38:08 Minuten die Zielline mit einer Gesamtzeit von 2:18:08.

Meine anfängliche Skepsis (wie soll ich meine 10km-Bestzeit nach einem Triathlon um über 4 Minuten unterbieten) wurde im Nachhinein natürlich bestätigt und haben die Zahlen in ein rechtes Licht gerückt: Sowohl der Rad- als auch der Lauf-Split waren eine ganze Ecke kürzer als angegeben und ermöglichten mir diese Fabelzeit. Ich habe mir die Mühe gemacht und wäre bereinigt auf eine Zielzeit von ca 2:31 gekommen - also leider wieder knapp vorbei, zumal die Strecke ja eher einfach gestrickt war.
Für eine erste Standortbestimmung war ich in Summe jedoch mehr als zufrieden mit meiner Leistung (vor allem, da ich in der Lage war, die Pace meiner Bestzeit trotz der vorherigen Belastung zu verbessern) und glaube, dass ich auf einem guten Weg bin, meine Ziele für 2011 zu erreichen.

Fazit

Danke nochmals an den Ralf für die wertvollen Tipps zu den Wettkämpfen, aber auch für die aufwändige Trainingsplanung und die viele Geduld, wenn ich mal wieder den ganzen Tag mit Fragen nerve.

 
Consulting & Layout: Tele-Crew OHG